Kino

Ich bin schuld und ausserdem verantwortungslos und meinungsschwach

so sagt es zumindestens Josef Schnelle in der Berliner Zeitung. Zugegeben, ich weiß nicht, wer Josef Schnelle ist, aber ich weiß, dass er mich nicht mag. Denn, so seine These, Blogger schreiben fast alle nur Müll, die Leute lesen das aber und daher leiden die Printmedien. Ehrlich, er verteidigt die Printmedien also solche, nicht einzelne Kritiker oder so. Eigenartig. [...]

Kritik: An Empress and the Warriors (FFF)

An Empress and the Warriors (Kwong saan mei yan) heißt laut IMDB übersetzt “The Kingdom and the Beauty”, also “Das Königreich und die Schöne”. Damit ist der FIlm fast schon in seinem gesamten Inhalt beschrieben, wir haben eine schöne Königin, die ihr Königreich und ihre Krieger beisammen halten muss. [...]

Kritik: The Warlords (FFF)

The Warlords (Tau ming chong) ist ein chinesischer Monumentalfilm über einen Kriegsherrn, der sich eine Armee aufbaut, Blutsbrüder gewinnt und auf der politischen Bühne versagt. So im Groben. Der Film geht eigentlich gut los, die Akteure sind sympathisch (Jet Li von der ersten Reihe gesehen ist sehr groß) und metzeln munter drauf los. Hätte man es dabei belassen – großartig. Aber leider vertrauen die Macher nicht auf epische Schlachten, sondern es müssen zwei Zusatzstränge den Film am Leben erhalten: Blutsbrüderschaft (übrigens deutlich anders als bei Karl May) und eine Liebesgeschichte. Leider ist beides nicht nur unnötig, sondern dehnt den Film in die Länge, so dass sich nach und nach Langeweile einschleicht, die nur durch die großen Schlachten durchbrochen wird. [...]

Kritik: My Name is Bruce (FFF)

My Name is Bruce ist ein Film über Bruce Campbell, den besten Schauspieler seiner Generation. Leider ist er in diesem Film nicht in der glanzvollsten Phase seines Lebens und wird von einem Fan gekidnappt, um Guan-Di, dem Gott des Tofu den Garaus zu machen. [...]

Kritik: Jack Brooks (FFF)

Jack Brooks: Monster Slayer, ein vergnüglicher Monsterfilm, bei dem alles noch echt ist: Gummimonster, viel Flüssigkeit, blöde blonde Freundinnen und coole andere Frauen. Mittendrin Jack Brooks, der ein Trauma überwinden muss und seinen Jähzorn unter Kontrolle bringen will. Wie es dazu kam und wie die endgültige Lösung des Problems aussieht, erzählt der Film. Dabei geht es nach einem fulminanten Anfang gemächlich und ruhig zur Sache, Figuren werden eingeführt, geschlagen und anschließend gefressen oder zu Zombies umgewandelt, so dass Jack alle Hände voll zu tun hat. [...]

Kritik: Like a Dragon (FFF)

Ryû ga gotoku: gekijô-ban, unser zweiter Takashi Miike, nicht ganz so gut wie Sukiyaki Western Django, aber immer noch sehr skurril. Ich kann nicht behaupten, alle Handlungsstränge verstanden zu haben, oder dass ich allen folgen konnte. Irgendwie werden Geld gesucht, eine Bank überfallen, ein Japaner getötet, ein Koreaner mit Waffen ausgerüstet, Leute mit Baseballschlägern angegriffen, gerne auch mit gleichnamigen Bällen. Ein Masochist kommt vor, ein lustiges Liebespaar im Geldrausch, ein erdbebenerzeugender Hubschrauber und ein Wundertrank, der blaue Flammen verleiht. [...]

Kritik: Eden Lake (FFF)

Eden Lake ist der diesjährige Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfest in Berlin. Der Veranstalter wies uns darauf hin, dass dieses Jahr das FFF in Berlin startet, mit dem Vorteil, dass wir die ersten sind, die den Film sehen, mit dem Nachteil, dass es durchaus technische Schwierigkeiten geben kann. So lief Eden Lake ohne Untertitel, war nicht so schlimm. Ein weiterer Nachteil ist, dass man gute und schlechte Filme selbst herausfinden muss und nicht auf Rezensionen zurückgreifen kann. [...]

Kritik: JCVD (FFF)

JCVD – ein Film mit Jean-Claude van Damme. Die Geschichte ist schnell erzählt: JCVD ist ein alternder B-Schauspieler der ungewollt in eine Krisensituation gerät und sich nicht wirklich daraus befreien kann. Dabei gerät er ins Philosophieren und Erzählen, in einem schönen Monolog gipfelnd. [...]

Kritik: Repo! The Genetic Opera (FFF)

Repo! The Genetic Opera, das ist, was ich vom FFF erwarte. Angesiedelt in der Zukunft geht es um Organtransplantationen und um deren eher gewaltsame Entfernung durch den Repo-Man. Es sprechen Tote, dauernd wird gesungen, Sarah Brightman singt und Paris Hilton fällt das Gesicht vom Kopf. [...]

Kritik: Die Mumie 3

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor ist der dritte Teil der Mumie-Reihe (Serie?) und wie der zweite: durchschnittlich, aber bemüht. Schon im zweiten Teil hatten der Witz und die Freude des ersten Teils nicht überlebt. Zeit also, es im dritten Teil besser zu machen. Das hat nicht geklappt. [...]