Kino

Kritik: Fist of Legend

Fist of Legend (Jing wu ying xiong) soll der beste Film von Jet Li sein, ist ja schon ein Grund, sich den anzusehen. Erwartet habe ich: eine dünne Geschichte, viele Kämpfe, ungeschnitten, ohne Hilfsmittel, ohne Zeitlupe. [...]

Kritik: Max Payne

Max Payne ist die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels. Der Hauptdarsteller des Spiels (ich) wird gespielt durch Mark Wahlberg, die Story wurde nicht übernommen, nur die Optik. Und da haben wir gleich die Schwäche des Films. Warum eine wirklich gute Geschichte ignorieren und irgendeinen verquasten Quatsch über eine halbgare Rachegeschichte mit Tätowierung drehen? Die Optik herausragend, die Geschichte einschläfernd. Bezeichnend ist wohl, dass die erste Schießerei nach einer Dreiviertelstunde kommt. In der Verfilmung eines Ego-Shooters! [...]

Kritik: War

War habe ich mir gekauft, weil Jet Li und Jason Statham mitspielen. An sich sollte da nichts ganz Schlechtes rauskommen. Und es ist nichts ganz Schlechtes rausgekommen. Aber auch nichts wirklich Gutes. Ein Film, an den ich mich nach zwei Wochen im Detail kaum erinnern kann. Mehr kann man darüber kaum sagen. Die Story ist bemüht, die Kampfszenen ok, der Film mau. [...]

Kritik: Terminator Salvation

Terminator Salvation ist ein weiterer Teil der Terminator-Reihe, bestehend aus Filmen, einer Fernsehserie, mehreren Arkadespielen und mehreren Flippern. (Die vierte Fortsetzung einer Reihe – ist da ein Muster erkennbar?) Vor dem Kinobesuch war ich hin- und hergerissen zwischen Vorfreude (neuer Terminator-Film) und Erwartungsangst (unsäglich schlechter dritter Teil, McG, Charlie’s Angels anyone?). Es überwiegte die Erwarte-Nichts-Einstellung, die mich ab und an befällt. Dazu ein gefüllter Kinosaal – eine Krankheit. Laut, stinkend, kichernd. Mist. [...]

Kritik: Star Trek

Star Trek ist die Fortsetzung einer bekannten Science-Fiction-Reihe von Fernsehserien und Kinofilmen. Zum Glück bin ich kein Hardcore-Trekkie (oder Trekker?), sonst müsste ich einen ganzen Ballast von Wissen, Vorurteilen, Urteilen und Vergleichen mit mir herumschleppen und den Film danach beurteilen, ob er in das bisher geschaffene Universum einzuordnen ist. So kann ich mit meinem Kinofilmwissen herangehen und mich freuen. Und ich habe mich gefreut, seit der erste Trailer zu sehen war. JJ. Abrams steht ja immerhin für Qualität in der Unterhaltung (wenngleich ich bisher nur Cloverfield gut fand, bei dem er gar nicht Regie führte, und Alias sowie MI:III schlecht fand). [...]

Kritik: Crank: High Voltage

Crank: High Voltage ist die konsequente Fortsetzung eines sehr guten Actionfilms. Der erste Teil war durchgeknallt, schnell, hektisch, derb. Der zweite Teil versucht, das zu toppen. Herausgekommen sind Szenen, die so noch nicht oft zu sehen waren und Szenen, bei denen lediglich die guten Ideen des ersten Teils ausgewalzt wurden. Trotz dessen ist der Film rasant, schnell und gut, bis auf das letzte Drittel, das aus irgendeinem Grund sehr langsam, fast langweilig daherkommt, bis der Showdown einsetzt. Schade eigentlich, aber insgesamt hatte ich mir mehr erwartet. [...]

Kritik: Fast and Furious

Fast & Furious ist der vierte Teil der Serie, nach zwei sehr schwachen Fortsetzungen wird wieder auf die Originalschauspieler gesetzt, die Serie hat wohl Potential, die Fehler der Fortsetzungen waren aber wohl zu offensichtlich. [...]

Kritik: The Dark Knight

The Dark Knight, der lang erwartete, hochgelobte neue Batman-Film. Den großen Erwartungen folgen kleine Ernüchterungen, insgesamt jedoch ein sehr guter Film. Die Geschichte ist, nun ja, einfach. Gut, Böse, irgendwas gewinnt zum Schluss. Kommt auch nicht drauf an, wenn der Böse der Joker ist und von Heath Ledger gespielt wird. Grandios. Anders lässt sich das nicht beschreiben. [...]

Kritik: Babylon A.D.

Babylon A.D. ist der neue Film von Mathieu Kassovitz, der uns schon die purpurnen Flüsse beschert hat, dazu noch etliche andere Filme, die ich nicht gesehen habe. Als Darsteller ist er (für mich) unsterblich als der Typ, der in fünften Element Bruce Willis vor seiner Haustür überfallen will. [...]

Kritik: Outlander (FFF)

Outlander war ein schöner, stimmiger Abschluss des Fantasy Filmfests. Eine Mischung aus Mittelalterfilm, ein wenig Science Fiction und viel Monsterfilm, die erstaunlich gut funktioniert. Hauptdarsteller James Caviezel spielt den Ausländer, der in ein norwegisches Dorf kommt, ein Monster mitbringt, dieses töten will und mit Schwert und Schmiedehammer genauso gut umgehen kann, wie mit der Strahlenkanone. [...]