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Kritik: Im Stahlnetz des Dr. Mabuse

Im Stahlnetz des Dr. Mabuse ist der zweite Teil der neueren Mabuse-Verfilmungen, gedreht 1961. Der Film wurde von Harald Reinl leider wie ein Edgar-Wallace-Film mit Dr. Mabuse-Rahmen inszeniert. Mabuse als Überkrimineller ist gesetzt. Gerd Fröbe tritt wieder als Komissar Lohmann gegen ihn an. Dazu kommt ein undurchsichtiger Charakter, gespielt von Lex Barker, der das Wallace-Feeling einbringt. Die Frauenrolle ist noch kleiner als im ersten Teil, eine Stehlampe hätte es auch getan. [...]

Kritik: Falling Down

Joel Schumacher ist gestern mit 80 Jahren gestorben und der Film von ihm, an den ich mich aus dem Stegreif am meisten erinnere und der m.E. einer seiner besten Filme ist, ist Falling Down. (Ich hab The Lost Boys und Flatliners tatsächlich nicht gesehen.) [...]

Kritik: Paranormal Activity

Paranormal Activity – da bin ich sehr spät drauf gestoßen, klar war das ein Instant-Hit, aber man muss auch erst mal Lust haben, einen Haunted-House-Film zu gucken, die sind doch oft sehr ausgelutscht. Andererseits: wenn dem Film so ein Ruf vorauseilt und man die Bett-Szene schon aus Spoofs kennt, dann ist es wohl Zeit, den Film anzugucken, was ich dann vor zwei Jahren Jahr tat. [...]

Kritik: Scott Pilgrim vs. the World

Scott Pilgrim vs. the World ist wieder ein abgefahrener Film von Edgar Wright, diesmal eine Comicverfilmung (und wieder einmal kenne ich das Comic nicht). Scott ist Bassist in einer Band und verliebt sich in Ramona. Um sie zu daten, muss er ihre sieben Evil-Exes besiegen, jeden in einem eigenen Kampf. Für jeden Kampf kriegt er Punkte, die sein Level erhöhen. Einmal bekommt er auch ein Extraleben. [...]

Kritik: Jûsan-nin no shikaku (13 Assassins)

Jûsan-nin no shikaku (dt. 13 Assassins), der nächste Miike nach dem seltsamen Yattâman (die Liste der rezensierten Miike-Filme). Nehmen wir es vorweg: diesmal gibt es nichts auszusetzen. Was für ein Kracher. Wir sind in den 1840er Jahren und ein böser, wirklich böser Herrscher tötet, vergewaltigt und unterdrückt die Bevölkerung, weil er der Halbbruder des Shoguns ist, darf er das unbehelligt tun. Also muss sich jemand gegen das göttliche Wort des Shogun auflehnen und ihn töten, bevor er noch mehr Macht bekommt. [...]

Kritik: Гоголь. Начало

Гоголь. Начало (dt. Chroniken der Finsternis – Teil 1: Der schwarze Reiter (WTF?)) ist der erste Film der Gogol-Reihe, einer russischen Fernsehserie, die auch als drei Kinofilme veröffentlicht wurde. Die Filme orientieren sich an acht Erzählungen Gogols (Abende auf dem Weiler bei Dikanka), in denen er sein Heimatdorf, dessen Leben und Geschichten (auch Sagen, Mythen und Erzählungen) erzählt. [...]

Kritik: Orgazmo

Orgazmo – der Titel verrät schon viel und auch wieder nicht. Wir haben den Film beim Fantasy-Filmfest gesehen, damals noch im Europa-Center. Proppevolle Vorstellung, alle waren aufgeregt – der Film von den Machern von “Cannibal! The Musical” oder “South Park”. Beides Dinge, von denen ich noch nie gehört hatte. [...]

Kritik: Ocean’s Thirteen

Und noch einmal steigt Danny Ocean in den Ring, für Ocean’s Thirteen. Die alte Crew ist wieder am Start, genau wie Soderbergh – wird der Film besser als der zweite? Ein wenig. [...]

Kritik: Ocean’s Twelve

Ocean’s Twelve ist, wie 2015 schon geschrieben, die sehr mäßige Fortsetzung des genialen ersten Teils. An sich wurde nicht viel geändert, die Besetzung und Regie sind gleich geblieben und dennoch… Die Story ist überkompliziert und konfus, irgendein Raub, der schiefgeht und einen anderen nach sich zieht und noch einen, alles gut gedreht, aber der Film zieht sich. Der Charme des ersten Teils ist weg, obwohl sich alle Beteiligten sichtlich Mühe geben und nicht schlecht spielen. [...]

Kritik: Yattâman

Yattâman – man muss wohl dabei gewesen sein. Auf den ersten Blick versprach der Film gute Unterhaltung: Live-Verfilmung eines Anime durch Takashi Miike. Beim Ansehen stellt sich Ernüchterung ein: völlig überdrehte Comicverfilmung mit Zotenhumor, richtig schlechtem CGI, schlechter Story, seltsamen Charakteren (Schweinenase, Rattengesicht – nicht metaphorisch) und schlechten Schauspielern. [...]